Die besten Gadgets aus Japan

Genialität und Wahnsinn liegen sehr dicht beieinander; das wusste bereits Albert Einstein. So scheint es nicht mehr zu wunder, auf welch skurrile und außergewöhnliche Ideen vor allem Japaner kommen. Da wäre zum Beispiel das Anti Tamagotchi oder ein Anhänger, auf dem sich Luftpolsterkammern immer wieder zerdrücken lassen. Auf der anderen Seite gibt es aber aus Japan hochqualitative Produkte, die auf der gesamten Welt für ihre Präzision beliebt sind wie die Japansäge. In den nächsten Absätzen werden sechs japanische Gadgets beschrieben. Es ist eine ausgewogene Mischung aus Spaßartikel, brauchbaren Alltagsgegenstand und traditionellem Must-Have. Allen gemeinsam ist für uns Europäer auf jeden Fall das „Ah, na klar, warum nicht, kann man brauchen“Erlebnis! Viel Spaß dabei.

 

Stirnband mit Kopfhörern!

Definitiv ein Produkt, das sich brauchen lässt. Mal sehen: Es handelt sich um ein Stirnband wie es für Sportler üblich zu kaufen gibt. Darin sind Kopfhörer integriert. Ziel ist es, das Musikhören beim Laufen komfortabler zu gestalten. Schließlich fallen die Stöpsel nicht mehr aus den Ohren. Nachdem weltweit bereits einige Lösungen für dieses Problem gefunden worden, lässt sich neutral sagen: keine schlechte Idee. Außerdem ist in dem Stirnband Platz, um einen MP3 Player oder ähnliches unterzubringen. Ob sich das beim Tragen bemerkbar macht? Dieses Japan Gadget ist auf jeden Fall ein ausgefallenes Geschenk für sportliche Menschen, die sonst schon alles haben!

 

Sitzheizungskissen mit USB-Anschluss

Es wird kalt, der Winter naht! Dank einer Erfindung der Japaner müssen wir uns aber nicht mehr den Allerwertesten kalt werden lassen. Denn: Es gibt jetzt runde Sitzkissen mit Heizfunktion. Diese werden einfach mit dem USB-Anschluss mit PC oder portablem Device verbunden und schon wird es warm. Was mit den Sicherheitsbestimmungen in der EU ist? Die Produkte, die eingeführt werden dürfen, werden den Auflagen sicherlich meistens genügen. Warum frau das braucht? Japaner haben eigentlich keine geheizten Büroräume; so ist diese Erfindung eher aus einer Not heraus entstanden. Für die hiesigen Verhältnisse vielleicht nicht immer notwendig; aber für kleine Frösteköttel ein klasse Geschenk!

 

Japansäge: Präzession bei wenig Kraftaufwand

Seit Jahrhunderten gibt es sie, die Japansäge. Im Vergleich zum Bild von einem Fuchsschwanz sieht die Japansäge eher seltsam aus. An einem langen Holzstiel, welcher übrigens verwirrend filigran aussieht, befindet sich an der Spitze eine relativ kurze Säge. Das Sägeblatt ist breit und läuft nicht Spitz zu. Mit diesem japanischen Präzisionswerkzeug lässt sich allen zweifeln an der Optik zum Trotz hervorragend Hartholz schneiden. Dabei verlangt das Instrument wenig Körperkraftaufwand. Diese Kombination macht den japanischen Sägezahn zu einem weltweiten Exportschlager. Dieses Gadget ist etwas mehr als nur Spaß. Es lohnt sich, es für den Eigengebrauch anzuschaffen und ist ein hochwertiges, etwas ausgefalleneres Geschenk. Schön auch die Option, den Holzgriff gravieren zu lassen. Achja, die Japansäge muss schon aus einer guten Schmiede stammen, billiger Abklatsch erfüllt nicht die Funktion des Traditionswerkzeugs.

 

Webcam mit Selbstkontrollfunktion

Aber ja! Dieses japanische Ding ist wirklich eine gute Idee: Hier versteckt sich die Webcam in einem Spiegel. Der Trick: Der User sieht sich selber so, wie er für das gegenüber am Bildschirm erscheint. Fraglich, ob aus diesem vermeintlichen skurrilen Gadget nicht einmal mehr werden kann. Potential lässt sich da etwas für Sales- und Marketingbereiche erkennen. Bewiesenermaßen wirkt am Telefon der sympathischer, der dabei lächelt und verkaufsfördernder derjenige, der sich selbstbewusst gibt. Ein Kontrollblick für das eigene Auftreten könnte also eine Möglichkeit sein, diese Ziele und noch mehr beim Videochat zu erreichen. Ob es Menschen gibt, die Pickeldrücken und Lipglosauftragen beim Anblick des eigenen Antlitzes nicht widerstehen können?

 

Tuttuki Bako Box – was ist das?

Die letzten zwei Artikel dieses Artikels fallen eher in die Kategorie :“Wozu?“ oder „Wie wahnsinnig ist das denn!“. Bei diesem Spielzeug handelt es sich um eine Art Tamagotchi. Jedoch wird das virtuelle Tierchen nicht bekümmert, sondern gefobbt. Mit einem Finger in der Box verbindet sich reales Handeln zu einer digitalen Anzeige eines flüchtenden und gepisakten Tierchens. Wer keine Tiere ärgern will, wählt ein Strichmännchen – oder weibchen? So genau lässt sich das ganze gar nicht erkennen. Die Darstellung ist eine alte Punktgraphik. Das Anti-Tamagotchi ist wirklich sehr skuril und wenn es als Geschenk in die Tüte kommt, hüpft schnell die Frage hinterher: “ Welche Botschaft steckt hinter diesem Geschenk an mich?“ Werde ich gemobbt? Piesacke ich immer alle? Die Frage können wohl nur die Japaner beantworten.

 

Pock!Peng! Luftpolsterfolien-endlos-zerdrück-Ding

Wie bitte? Die Japaner haben einen Luftpolsterfolien-Simulator im Hosentaschenformat erfunden. Das Teil hat die Form eines Geduldspiels aus den 80´er Jahren, wo ein Ring entfernt werden musste, um alle anderen Steine zu einem Puzzle zusammenzuschieben. Ein Band ermöglicht das Befestigen an Handtasche oder Schlüsselring. Bei jedem 100. Klick ertönt ein anderes Geräusch als das typische Pock-Peng! Echt verrückt dieses Gadget. Aber so witzig, dass es sicherlich eine gute Figur im Adventskalender von 8 bis 88 Jahren macht. Sicherlich ist dieser Simulator auch ganz kurz davor, ein richtiger Partyhit zu werden. Peng!

Japanische Gadgets liegen absolut im Trend. Es sollte hier nicht der Eindruck entstehen, alle Erfindungen seien eher unbrauchbar; es gibt wahnsinnig hochqualitative und nützliche Gadgets aus Japan; vor allem im Smartphone – und PC-Bereich. Doch es ist auffällig, wie viele verrückte Produkte sich aus Japan kommend auf den Weg in die Welt machen. In anderen Ländern wäre der Prototyp sicherlich im Keller verstaubt. Schade drum – denn Japan Gadgets machen einfach gute Laune!

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